Ravens demontieren Elmshorn: 48:20‑Auswärtssieg mit klarer Halbzeitführung

Ravens demontieren Elmshorn: 48:20‑Auswärtssieg mit klarer Halbzeitführung

Seniors

Die Krefeld Ravens setzten ihre Dominanz in der GFL2 fort und feierten beim 48:20‑Erfolg in Elmshorn einen souveränen Auswärtssieg, der bereits zur Halbzeit beim deutlichen 35:0 entschieden war und Platz für zahlreiche Einwechslungen sowie die Demonstration der großen Kadertiefe bot.

Die Krefeld Ravens haben auch ihr viertes Spiel in der Saison 2026 in der GFL2 souverän gewonnen. Dabei war die Partie eigentlich sogar klarer, als es das 48:20 ausdrückt, denn bereits zur Halbzeit hatte es 35:0 gestanden und so spielten die Ravens ab der zweite Hälfte mit dem 2nd und 3rd-String. So ging Quarterback Christian Arrambide nach dem ersten Drive der zweiten Halbzeit ohne Helm am Seitenrand. Auch Akiva Wedge und Leroy Rümmeli waren nicht mehr auf dem Feld zu sehen. Gleiches glat für andere Positionsgruppen. Auch in diesen wurde munter durchgemischt.

Im ersten Durchgang jedenfalls war es eine absolute Machtdemonstration der Gäste, die selten ein First Down des Teams zuließ. So endete gleich der erste Drive mit einem Touchdown durch Mitch Sawyer bereits nach drei Minuten. Es setzte den Ton für ein Spiel, das im ersten Durchgang zeigte, dass die Ravens die migs zurecht anführen, denn die Defense ließ die Hausherren nie zur Entfaltung kommen und ließ vor dem Seitenwechsel lediglich vier First Downs der Hausherren zu. Beendet wurde die Halbzeit denn auch standesgemäß durch einen Sack von Mike Stadler, der einmal mehr ein sehr gutes Spiel zeigte. Offensiv bewegten die Gäste den Ball praktisch nach Belieben und mussten nicht ein einziges Mal vor dem Seitenwechsel punten. Im zweiten Drive bediente Arrambide Leroy Rümmeli und der fing seinen nächsten Touchdown, bereits den sechsten im vierten Spiel. Dem ließ er im ersten Drive des zweiten Durchgangs noch Endzonenbesuch Nummer sieben folgen (Mit Abstand Ligabestwert in der gesamten GFL2). Auch Sawyer war noch einmal erfolgreich, ebenso der starke Stephen McCluskey. Akiva Wedge mit dem einzigen Touchdown über den Boden steuerte den fünften Touchdown zu einer klaren 35:0-Halbzeitführung bei.

Nach dem Seitenwechsel ging es dann zunächst genauso weiter: Elsmhorn, die jetzt übrigens auf der Quarterbackposition auf Jean-Pierre Baatz setzten, nachdem Starter Quincey Casey nach dem besagten Sack zum Abschluss des ersten Durchgangs verletzt liegen geblieben war, musste nach einem Three-and-out punten. Und wie schon zuvor mehrfach war es ein hervorragender Punt bis an die Krefelder 4. Die Ravens aber ließen sich nicht beirren. In vier Plays lief man über das gesamte Feld. Vor allem Timo Rother mit einem langen Catch und einem Lauf an die Elmshorner 33 brachte sich hervorragend ein. Es folgte eine Situation, die die Klasse des Ravens-Spielmachers perfekt illustrierte: Er bekam viel Druck, war fast gesackt, wand sich heraus und spielte dann einen harten Pass in ein ganz enges Fenster an die Ein-Yard-Linie und Marco Jünger fing den Ball sicher. Es folgte der besagte zweite Tochdown durch Rümmeli. Bereis im ersten Durchgang hatte Arrambide eine vergleichbare Szene gezeigt. Gleich zwei Passrusher hingen bereits an ihm, da warf er den Ball noch einmal auf seinen Checkdown-Receiver Wedge, der aus kurzen Raumgewinn mit einem 20-Yard-Lauf noch ein Bigplay machte. Spätestens nach diesem Tochdown in Halbzeit Zwei war das Spiel gelaufen und die Ravens setzten auf ihre Backups. Isaiah Trouwloon übernahm auf der Spielmacherposition und zeigte speziell im ersten Drive, dass auch er die Offense orchestrieren kann. Nach dem ersten Touchdown der Gastgeber durch deren starken Import-Runningback Nathaniel Thomas steuerte er einen langen Drive, in dem er auch einen langen Pass an Jarrel Berrenstein an den Mann brachte, bei. Schließlich bediente er auf der rechten Seite Jakob Bojko und der tankte sich durch, brach drei Tackles und wuchtete den Ball schließlich zum 48:6 in die Endzone. Fortan ging der Spielfluss durfte die dritte Back-up Reihe bei den Ravens etwas verloren und die Hausherren holten noch einmal zwei Endzonenbesuche durch Benjamin Schühler im Pass und nochmals Thomas, der ein broken Play nutzte: Ein Pass wurde hochgetippt, fiel dem US-Boy zufällig genau in die Arme und der kam so zum Endzonenbesuch. Am Ende aber stand ein weiterer klarer 48:20-Erfolg der Ravens.

Dass es nicht höher wurde, lag sicher vor allem daran, dass die Ravens viel experimentierten und wie erwähnt durchwechselten. Die Ravens haben sich einmal mehr als Topteam der Liga gezeigt und den nächsten gefährlichen Gegner klar besiegt. Weiter geht es in zwei Wochen in der Grotenburg mit dem nächsten Topspiel gegen den Vorjahres Meister und bislang ebenfalls ungeschlagenen Hamburg Pioneers. Die Pioneers schenkten den Krefeld Ravens 2025 die höchste Niederlage ihrer Vereinsgeschichte ein, es gibt also auch hier eine offene Rechnung zu begleichen.Los geht es in der Grotenburg am Samstag, 20. Juni, ab 16 Uhr.



0:6 (3.) Sawyer

0:7 (3.) Storm

0:13 (8.) Rümmeli

0:14 (8.) Storm

0:20 (14.) Sawyer

0:21 (14.) Storm

0:27 (22.) Wedge

0:28 (22.) Storm

0:34 (24.) McCluskey

0:35 (24.) Storm

0:41 (28.) Rümmeli

0:42 (28.) Storm

6:42 (31.) Thomas

6:48 (33.) Bojko

12:48 (37.) Schühler

13:48 (37.) Di Vito

19:48 (46.) Thomas

20:48 (46.) Di Vito

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