Nächste Absage
Auch Schiefbahn tritt nicht an
Gepostet am Freitag, 17.09.2021 in
Seniors

Die Krefeld Ravens erhalten eine weitere Spielabsage vom Liga Konkurrenten Schiefbahn Riders. Nach den Mönchengladbach Wolfpack sagten nun auch die Schiefbahn Riders ihren Auftritt am Sprödental aufgrund zu vieler verletzter Spieler ab. „Wir sind tief traurig, verstehen aber die Situation. Die Riders-Verantwortlichen haben sich gemeldet und uns ganz offen erklärt, dass sie einfach nicht genug Spieler haben. Riders-Vorstand Christian Kochan hat mir in einem längeren persönlichen Telefonat die Situation erklärt. Er hat sogar fairerweise gesagt, dass er gar nicht ausschließen will, dass der ein oder andere Spieler keine Lust hat, gegen uns zu spielen, da es eine demoralisierende Wirkung haben könnte.“, sagt Ravens-Sportdirektor Dino Volpe.

Für die Krefelder bedeutet die Absage einen weiteren Sieg am „Grünen Tisch“ mit 20:0 Punkten. Damit ist die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg fast sicher. Ein einziger Punkt aus den abschließenden beiden Auswärtsspielen in Mönchengladbach und Schiefbahn reicht, um auch rechnerisch aufzusteigen. Volpe legt auch nach: „ Mit dieser Situation war leider vor der Saison zu rechnen, die Vereine hatten aufgrund der vorherrschenden Pandemie vom Verband die Zusage, in diesem besonderen Spielbetrieb, zu jederzeit zurückziehen zu können, ohne Verbandseitige Strafen befürchten zu müssen. Ich halte diese Lösung nach wie vor für sehr fraglich. Nicht desto trotz halten wir weiterhin an unserem Ziel fest, die Meisterschaft zu gewinnen und im nächsten Jahr hoffentlich in der Oberliga starten zu dürfen, dazu habe ich bereits mehrere Gespräche mit dem Verband abgehalten.“

Für die Ravens könnte damit der Aufstieg im Endeffekt am grünen Tisch erfolgen. „Das ist nicht, was wir uns vorstellen. Wir wollen eigentlich ehrlich auf dem Platz unsere Siege holen und unseren Weg machen“, hadert Volpe.

Die Verantwortlichen bedauern vor allem, den Fans weder das Liveerlebnis im Stadion, noch den beliebten Livestream anbieten zu können. Die Hoffnung ist nun, dass in der kommenden Saison in der höheren Liga ein zuverlässiger Saisonbetrieb sichergestellt ist, damit es dann endlich wieder heißt: Ravens-Football am Sprödental!