GFL Team
Krefeld Ravens vs Langenfeld Longhorns

GFL2
38
:
7

Grotenburg Stadion, Krefeld
Vorbericht
Ravens vor historischem Coup: Nordmeisterschaft in eigener Hand.
Mit einem Heimsieg gegen die Langenfeld Longhorns können sich die Krefeld Ravens vorzeitig den ersten Platz in der GFL2 Nord sichern.
Damit wären die Nordmeisterschaft und das Heimrecht im Play-off-Halbfinale perfekt.
Trotz der Favoritenrolle mahnen die Ravens zur Konzentration und wollen den nächsten Meilenstein der Vereinsgeschichte setzen.
Für die Krefeld Ravens steht am Wochenende ein Spiel an, das einmal mehr ein Stück Geschichte schreiben könnte. Denn wenn die Schwarz-Gelben am Samstag, 8. August, Spielbeginn 16 Uhr, in der Grotenburg die Langenfeld Longhorns im Heimspiel schlagen, haben sie endgültig und abseits aller Eventualitäten um die Partie in Leipzig den ersten Platz in der Liga sichergestellt. Damit hätte das Team dann in den neu eingeführten Playoffs im Halbfinale Heimrecht gegen den Zweiten der Südstaffel (aktuell die Augsburg Centurions). Dabei geht das Team gut gerüstet in das Derby gegen die Langefeld Longhorns. Die Ravens können voraussichtlich sogar auf einige der jüngst neu verpflichteten Spieler aus Belgien zurückgreifen. In jedem Fall soll der aus Düsseldorf gekommene Eric Sauerbrey nach abgesessener Wechsel-Sperre sein Debüt geben. Ansonsten kann Coach Allan Verbraeken weitgehend auf den Kader zurückgreifen, der in den vergangenen Spielen starke Leistungen abgeliefert hat und deutliche Siege in Serie feierte. Vor allem die Offense um Quarterback Christian Arrambide kommt immer besser in Tritt und scheint in den vergangenen Wochen kaum zu stoppen.
Das wissen auch die verletzungsgeplagten Longhorns. Entsprechend verzichten sie auf Kampfansagen und sprechen davon, ihre beste Leistung bringen zu wollen und zu sehen was dann geht. Das aber wollen die Ravens nicht so aufnehmen, dass Schlendrian in die eigenen Reihen einkehrt. Zu deutlich ist die Warnung der Niederlage des starken Tabellenzweiten Rostock Griffins beim bis dato sieglosen Letzten Minden Wolves in der Vorwoche. Die Ravens wollen und müssen also trotz aller Vorwetten ihre besste Leistung abrufen. Gelingt das, sollte dem nächsten geschichtsträchtigen Moment in der Ravens-Geschichte nichts im Wege stehen.
Nachbericht
Die Qualifikation für die Playoffs hatten die Krefeld Ravens bereits vor zwei Wochen final klargemacht. Durch den Sieg gegen die Langenfeld Longhorns am vergangenen Samstag ist nun auch die Sicherung des ersten Tabellenplatzes final festgezogen. Nun geht es für das Team von Coach Allan Verbraeken darum, sich für die Playoffs einzuspielen. Damit ist das letzte reguläre Saisonspiel, das am Samstag, 15. August, ab 16 Uhr in der Grotenburg stattfindet zwar sportlich nur bedingt von Wert, darum aber längst nicht bedeutungslos. Denn gegen den Mitaufsteiger von vor knapp zwei Jahren, die Elmshorn Fighting Pirates, geht es auch darum, einige spannende Neuzugänge zu integrieren. Einige weitere der in der Sommerpause und kurz danach neu unter Vertrag genommenen Spieler vor allem aus Belgien sind spielberechtigt und sollen ihre Debüts geben. Damit können Fans schon einmal einen Eindruck gewinnen, wie das Team aussieht, das dann am 29. August und 12. September – so man sich für den GFL2-Bowl im Halbfinale qualifiziert – um den Aufstieg in die Erstklassigkeit kämpfen soll. Gelänge das, wäre es ein weiterer Rekord in der an Rekorden reichen Historie der Ravens. Denn nie zuvor marschierte ein Team so schnell bis in die Erstklassigkeit durch.
Die Fighting Pirates sind dabei ein durchaus ernstzunehmender Gegner. Lange Zeit waren sie im Rennen um Platz Drei mit Vorjahresmeister Hamburg Pioneers. Erst in den vergangenen Wochen hatten sie auch verletzungsbedingt etwas an Schwung verloren. Tiefpunkt war die deutliche Niederlage in Leipzig in der vergangenen Woche, durch die die Leipzig Lions den Klassenverbleib sicherstellten. Damit geriet das Ziel der Fighting Pirates, sich im Vergleich zur Vorsaison tabellarisch zu verbessern, in Gefahr. Dafür müssten sie nun aus Krefeld Zählbares mitnehmen. Auf Kampfansagen verzichtet Headcoach Fabian Adler allerdings. Man wolle „die maximale Leistung bringen und sehen, was möglich ist“. Die Ravens seien klarer Favorit, trotzdem wolle man diesen ärgern. Zumindest will das Team sich aber für die eher schwache Leistung gegen Leipzig rehabilitieren und wieder an die Stärke anknüpfen, die man in der ersten Saisonhälfte auf die Wiese gebracht hatte. Ob das gelingt, davon können sich Fans am Samstag bei nach Vorhersagen bestem Sommerwetter überzeugen. Die heiße Saisonphase für die Ravens beginnt nun.
























