GFL Team

Krefeld Ravens vs Elmshorn Fighting Pirates

Krefeld Ravens vs Elmshorn Fighting Pirates

GFL2

Krefeld Ravens

KRR

51

:

14

Elmshorn Fighting Pirates

EFP

Grotenburg Stadion, Krefeld

Vorbericht

Generalprobe vor den Play-offs: Ravens empfangen Elmshorn. Die Krefeld Ravens gehen als Nordmeister in ihr letztes Hauptrundenspiel gegen die Elmshorn Fighting Pirates.

Sportlich steht wenig auf dem Spiel – im Fokus stehen die Integration der Neuzugänge und der Feinschliff für die Play-offs.

Vor heimischem Publikum wollen die Ravens Selbstvertrauen für die entscheidende Phase im Kampf um den GFL-Aufstieg tanken.

Die Qualifikation für die Playoffs hatten die Krefeld Ravens bereits vor zwei Wochen final klargemacht. Durch den Sieg gegen die Langenfeld Longhorns am vergangenen durften die Krefeld Ravens die Nordmeisterschaft feiern. Das letzte reguläre Saisonspiel, das am Samstag, 15. August, ab 16 Uhr in der Grotenburg stattfindet ist zwar sportlich nur bedingt von Wert, darum aber längst nicht bedeutungslos. Denn gegen den Mitaufsteiger von vor knapp zwei Jahren, die Elmshorn Fighting Pirates, geht es auch darum, einige spannende Neuzugänge zu integrieren. Einige weitere der in der Sommerpause und kurz danach neu unter Vertrag genommenen Spieler vor allem aus Belgien sind spielberechtigt und sollen ihre Debüts geben. Damit können Fans schon einmal einen Eindruck gewinnen, wie das Team aussieht, das dann am 29. August im Halbfinale und 12. September – so man sich für den GFL2-Bowl im Halbfinale qualifiziert – um den Aufstieg in die Erstklassigkeit kämpfen soll. Gelänge das, wäre es ein weiterer Rekord in der an Rekorden reichen Historie der Ravens. Denn nie zuvor marschierte ein Team so schnell bis in die Erstklassigkeit durch.

Die Fighting Pirates sind dabei ein durchaus ernstzunehmender Gegner. Lange Zeit waren sie im Rennen um Platz Drei mit Vorjahresmeister Hamburg Pioneers. Erst in den vergangenen Wochen hatten sie auch verletzungsbedingt etwas an Schwung verloren. Tiefpunkt war die deutliche Niederlage in Leipzig in der vergangenen Woche, durch die die Leipzig Lions den Klassenverbleib sicherstellten. Damit geriet das Ziel der Fighting Pirates, sich im Vergleich zur Vorsaison tabellarisch zu verbessern, in Gefahr. Dafür müssten sie nun aus Krefeld Zählbares mitnehmen. Auf Kampfansagen verzichtet Headcoach Fabian Adler allerdings. Man wolle „die maximale Leistung bringen und sehen, was möglich ist“. Die Ravens seien klarer Favorit, trotzdem wolle man diesen ärgern. Zumindest will das Team sich aber für die eher schwache Leistung gegen Leipzig rehabilitieren und wieder an die Stärke anknüpfen, die man in der ersten Saisonhälfte auf die Wiese gebracht hatte. Ob das gelingt, davon können sich Fans am Samstag bei nach Vorhersagen bestem Sommerwetter überzeugen. Die heiße Saisonphase für die Ravens beginnt nun.

Nachbericht

Ravens trotzen starker Fighting-Pirates-Anfangsphase bei klarem 51:14

Die Krefeld Ravens haben auch ihr letztes Heimspiel in der regulären Saison der GFL2 souverän gewonnen. Gegen die Elmshorn Fighting Pirates siegte das Team letztlich ungefährdert mit 51:14 (35:7). Dabei tat sich die Mannschaft von Headcoach Allan Verbraeken im ersten Viertel durchaus schwer und kam fast gar nicht mit der eigenen Offense auf das Feld. Doch ein starkes zweites Quarter brachte letztlich den unbefährdeten Erfolg. Das Spiel wurde allerdings einerseits dadurch geprägt, dass sich zur Mitte des zweiten Quarters Pirates-Starting-Quarterback Qunicy Casey verletzte und nicht weiter spielen konnte. Auf der anderen Seite setzten die Ravens nach der Pause fast ausschließlich nur noch Backups ein. Starter wie Christian Arrambide, Akiva Wedge wurden geschont. Spieler wie Top-Receiver Leroy Rümmeli, Top-Passverteidiger Edwin Summerour, Defenseliner Jan Harms sowie zahlreiche andere wurden vollständig geschont und sind erst garnicht mit aufgelaufen.

Die Partie begann durchaus überraschend, denn im ersten Drive marschierten die Gäste, die den Contoss gewonnen und den Ball gewählt hatten, stark über das Feld, profitierten auch von einer Flagge der Ravens und kamen so letztlich zur duchaus überraschenden Führung durch den ehemaligen ELF-Receiver Benny Mau, der einen Pass durch die Mitte von Casey sicher fing und zu sechs Punkten (PAT Leon DiVito) verwandelte. Es folgte ein in der Struktur sehr überraschender Onside-Kick, der die Ravens komplett auf dem falschen Fuß erwischte. Die Gäste eroberten den Ball und starteten den nächsten Drive, der erst in der Redzone gestoppt wurde, als sie erfolglos versuchten, einen vierten Versuch auszuspielen. Doch noch immer kamen die Ravens nicht ins Spiel und verbuchten ein Three-and-out der eigenen Offense. Ein weiterer guter Drive der Gäste endete erneut in einem erfolglosen vierten Versuch und unmittelbar vor Ende des ersten Durchgangs gelang erstemals ein echter Drive für die Ravens, der in einem Touchdown durch Akiva Wedge endete, der aus sieben Yards in die Endzone lief. Wieder zeigten die Gäste einen guten Drive, der erneut in der Ravens-Redzone mündete, doch wieder blieb die Defense hier stabil und stoppte einen vierten Versuch. Und das führte direkt zum ersten ganz großen Bigplay des Tages: Erneut Wedge fand eine Lücke und marschierte über 78 Yards zur Führung für die Ravens. Es folgte die wohl endgültig spielentscheidende Szene: Elmshorn stand noch in der eigenen Hälfte, als Mike Stadler zu früh startete, sich aber wieder hinter die Line of Scrimmage zurückbewegte, bevor der Ball gesnappt wurde.

So war es keine Flagge, doch Casey ging offenbar von einem Free-Play aus, ging tief und Ansley Kusi fing den Ball spektakulär ab. Noch schlimmer für die ohnehin personell dezimierten Gäste, die bereits auf den nach Yards statistisch besten Runningback der Liga, Nate Thomas, verzichten mussten, war aber, dass sich in dieser Szene Casey verletzte. Offensichtlich blieb er mit der Hand im Helm eines Pass-rushers hängen und zog sich eine tiefe Schnittwunde in der Wurfhand zu. Da auch Backup-Quarterback Jean-Pierre Baatz nicht dabei war, musste der dritte Quarterback Finn Janszikowsky fortan spielen. Doch zunächst waren die Ravens am Ball und kamen erneut durch Wedge aus kurzer Distanz zum nächsten Touchdown, nachdem zuvor ein 80-Yard-Touchdown des Amerikaners durch eine Taunting-Flaggte gegen Mitch Sawyer zurückgenommen worden war. Im nächsten Drive zeigten die Ravens dann ein starkes Play über Tightend Stephen McCluskey, der nach kurzem Catch und hervorragendem Lauf am Ende Safety Damian Cischewski regelrecht planierte. Es folgte ein Pass auf Jakob Bojko und der nächste Ravens-Touchdown. Die Gäste versuchten es nun über den Lauf, doch Backup-Runningback Finn David wurde hart getackelt und verlor den Ball. Yhemmario van Es sicherte ihn für die Ravens und nach einem starken Catch von McCluskey an der Ein-Yard-Linie ging Wedge mit seinem vierten Touchdown im zweiten Quarter zum 35:7-Pausenstand in die Endzone.

Das Spiel war damit natürlich faktisch entschieden und ab der Halbzeit setzten die Ravens wie erwähnt fast ausschließlich auf Backups. Das sorgte gleich für das große Bigplay der Gäste: Einen Pass von Backup-Quarterback Isaiah Trouwloon auf die linke Seite las Gäste-Allzweckwaffe Adekheem Brown perfekt, spritze dazwischen, fing den Ball ab und ging über das ganze Feld zum 35:14. Doch es sollte nur ein kurzes Strohfeuer sein, die Ravens verbuchten noch zwei Touchdowns durch einen Pass auf Mitch Sawyer und einen Lauf von Neuzugang Jimmy Onema, der einige starke Läufe zeigte. Zuvor hatte auch Emmanuel Yeboah einen starken Auftritt. Nach schlechtem Snap der Gäste sorgte er zunächst für den Tackle an der Ein-Yard-Linie und im nächsten Play war er es, der den Safety verbuchte. So blieb es am Ende bei einem deutlichen 51:14 für die Ravens.

Im Play-Off Halbfinale empfängt das Team am 29.08.26 um 16:00 Uhr dann den Zweiten der Südstaffel zum Halbfinale und will sich unbedingt durchsetzen, um zwei Wochen später, am 12. September, vor heimischer Kulisse den GFL2-Bowl zu spielen.

Jetzt dein Ticket sichern unter www.Krefeld-Ravens.de

Scores

0:6 (3.) Mau

0:7 (3.) DiVio

6:7 (14.) Wedge

7:7 (14.) Storm

13:7 (19.) Wedge

14:7 (19.) Storm

20:7 (21.) Wedge

21:7 (21.) Storm

27:7 (22.) Bojko

28:7 (22.) Storm

34:7 (24.) Wedge

35:7 (24.) Storm

35:13 (25.) Brown

35:14 (25.) DiVito

41:14 (30.) Sawyer

42:14 (30.) Schumacher

44:14 (37.) Yeboah

50:14 (42.) Onema

51:14 (42.) Schumacher

Unsere Sponsoren und Partner

Abonniere unseren Newsletter und sei immer auf dem neuesten Stand

Unsere Sponsoren und Partner

Abonniere unseren Newsletter und sei immer auf dem neuesten Stand

Unsere Sponsoren und Partner

Abonniere unseren Newsletter und sei immer auf dem neuesten Stand