GFL Team

Hamburg Pioneers vs Krefeld Ravens

Hamburg Pioneers vs Krefeld Ravens

GFL2

Hamburg Pioneers

HHP

16

:

67

Krefeld Ravens

KRR

Hamburg Pioneers, Hamburg

Vorbericht

Matchball in Hamburg: Ravens wollen Play-off-Einzug perfekt machen. Für die Krefeld Ravens steht beim amtierenden Meister Hamburg Pioneers das vielleicht wichtigste Spiel der bisherigen Saison an.

Mit einem Auswärtssieg können die Tabellenführer den Einzug in die Play-offs aus eigener Kraft perfekt machen.

Doch die formstarken Pioneers und die besondere Atmosphäre in Hamburg versprechen ein echtes Spitzenspiel.

Eine entscheidende Spielwoche steht an – gelingt den Ravens der Einzug in die Play-offs?

Für die Krefeld Ravens steht am kommenden Wochenende eine richtungsweisende Partie auf dem Programm. Die Seidenstädter reisen in den Norden und treffen auswärts auf den amtierenden Meister, die Hamburg Pioneers. Beide Teams kämpfen um ein Ticket für die Play-offs, sodass die Begegnung eine besondere Bedeutung hat.

Die Hamburg Pioneers belegen derzeit mit einer Bilanz von 5:2 den dritten Tabellenplatz und gehen mit viel Rückenwind in das Duell. Die Nordlichter konnten ihre letzten beiden Spiele gewinnen und setzten zuletzt mit einem beeindruckenden 42:0-Erfolg gegen die Leipzig Lions ein deutliches Ausrufezeichen.

Die Krefeld Ravens führen die Tabelle hingegen weiterhin souverän mit einer perfekten Bilanz von 6:0 an. Bereits das Hinspiel konnten die Ravens für sich entscheiden. In der Gesamtbilanz der vergangenen beiden Jahre steht es zwischen beiden Teams damit 1:1.

Mit einem Sieg im Rückspiel hätten die Ravens die große Chance, den Einzug in die Play-offs aus eigener Kraft perfekt zu machen. Doch die Krefelder sind gewarnt: Die Hamburg Pioneers haben sich im Verlauf der Saison deutlich gesteigert und gelten insbesondere auf heimischem Platz als äußerst gefährlicher Gegner.

„Der Platz ist sehr kurz und extrem eng. Man kann hier durchaus von einem kleinen Hexenkessel sprechen. In Hamburg zu gewinnen, ist für jedes Team eine große Herausforderung. Wir haben dort im vergangenen Jahr die wohl bitterste Niederlage der Vereinsgeschichte kassiert und wollen keinesfalls ein ähnliches Szenario erleben. Das Team ist gut vorbereitet. Gegen Hamburg müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute alles abrufen – dann können wir am Wochenende den Play-off-Einzug schaffen“, warnt Vereinspräsident Dino Volpe.

Die Voraussetzungen könnten kaum spannender sein: Tabellenführer gegen den amtierenden Meister, zwei Teams mit großen Ambitionen und ein Gastgeber, der zuletzt seine starke Form eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Die Ravens haben ihr Schicksal selbst in der Hand und wollen mit einer konzentrierten Leistung den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Play-offs machen. 🏈🖤💛

Nachbericht

Ravens feiern nächsten Kantersieg beim 67:16 in Hamburg.

Die Krefeld Ravens setzen ihre Erfolgsserie fort und gewinnen auch bei den Hamburg Pioneers klar mit 67:16.

Mit einer erneut überragenden Offensivleistung sichern sich die Seidenstädter vorzeitig die Play-off-Qualifikation.

Nun fehlt den Ravens im Heimspiel gegen Langenfeld nur noch ein Sieg zur Meisterschaft der GFL2 Nord und zum Heimrecht im Halbfinale.

Die Krefeld Ravens haben auch ihr letztes reguläres Auswärtsspiel der Saison gewonnen. Bei den Hamburg Pioneers ließ das Team den Hausherren wie schon im Hinspiel keine Chance und siegte am Ende gleichermaßen deutlich wie verdient mit 67:16 (34:10). Dabei zeigte sich die Offense einmal mehr sehr ausgeglichen. Sechs unterschiedliche Spieler verbuchten Touchdowns, darunter Jakob Bojko deren drei, Stephen McCluskey und Akiva Wedge waren je zweimal erfolgreich.

Die Ravens legten gleich los wie die Feuerwehr, ließen von den Hausherren zunächst keinen substanziellen Raumgewinn zu und erarbeiteten sich damit das Three-and-out. Selbst zeigte man sofort einen starken Drive, den am Ende ein perfekter Pass in ein ganz enges Fenster auf Wedge veredelte, der in die Endzone ging. Hamburg wusste zwar mit einem Fieldgoal duch Cobian Adjei-Freeman zu antworten, doch auch die Ravens blieben auf dem Gaspedal. Nach einem tollen Drive mit Traumpass von Christian Arrambide unter viel Druck auf Leroy Rümmeli an der gegnerischen vier-Yard-Linie war es letztlich McCluskey, der den zweiten Touchdown des Tages verbuchte. Danach wurden beide offensiven gestoppt, so dauerte es fast zehn Spielminuten bis zum nächsten Score: Arrambide ging selbst und brachte den Ball in die Endzone. Drei Minuten später war es nach überragendem Return der Pioneers durch den blitzschnellen Michael Webb bis an die 20 der Ravens deren Spielmacher Taylor Eggers, der selbst in die Endzone ging. So kam Hamburg auf 10: 21 heran – doch das ließen die Ravens nicht auf sich sitzen. Edwin Summerour nahm den Ball direkt nach dem folgelnden Kickoff auf, zeigte seinen ganzen Speed, ließ auf der rechten Seite gleich mehrere Pioneers aussteigen und stellte nur wenige Sekunden später den alten Abstand wieder her. Und es kam sogar noch besser, denn 30 Sekunden vor der Pause verbuchte der einmal mehr starke Wedge seinen zweiten Endzonenbesuch zum Halbzeitstand von 34:10. Auffällig: Es war sein zweiter Touchdown im Pass, statt im Lauf.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Ravens den Ball und es passierte, was in dieser Saison sehr selten passiert: Bei einem tiefen Pass nahm Arrambide zu viel Risiko, der Ball wurde von Hamburgs überragenden Defender Webb abgefangen und stark returniert, so hatte Hamburg an der eigenen 42 eine sehr gute Ausgangsposition. Die Hausherren zeigten einen guten Drive und am Ende war es ein Pass auf Lion Mohnssen, der den Ball im rückwärtsfallen und unter Bedrängnis überragend fing, der die nächsten Hamburger Punkte besorgte und das Team auf 16:34 heranbrachte. Doch wer glaubte, dass es noch einmal spannend werden könnte, sah sich getäuscht. Die Ravens drehten jetzt erst so richtig auf. Zwar dauerte es sieben Spielminuten bis zum nächsten Score durch Mitch Sawyer (37.), doch fortan ging es nur noch in eine Richtung. Dazu trugen auch zwei Fumbles der Pioneers bei, die die Ravens eroberten. Dreimal Bojko und McCluskey stellten das Endergebnis auf 67:16 und damit einen extrem deutlichen Auswärtserfolg her. Den letzten Touchdown verbuchte dabei wie schon in der Vorwoche Isaiah Trouwloon mit einem tollen Pass auf Bojko.

Damit haben die Krefelder die Playoff-Qualifikation endgültig sicher. Da im Parallelspiel der Zweite Rostock Griffins sensationell beim bislang sieglosen Letzten Minden Wolves unterlag, könnten sich die Ravens jetzt sogar zwei Niederlagen erlauben. Mit einem Erfolg gegen die Langenfeld Longhorns am kommenden Samstag, 8. August, in der heimischen Grotenburg wären die Krefeld Ravens Nordmeister und würden sich damit das Heimrecht im Halbfinale sichern. Der Gegner des Play-Off Halbfinals wird sich mutmaßlich in der kommenden Woche entscheiden, denn dann reist der Süd-Dritte Abelshausen Crusaders zu den Augsburg Centurions. Gewinnt Augsburg, stehen sie als Zweiter der Südstaffel fest und würden dann wie dargestellt aller Wahrscheinlichkeit nach Krefeld reisen, sofern der Sieg gegen Langenfeld am nächsten Samstag gelingt. Die Saison läuft unweigerlich auf ihren Höhepunkt zu und Fans in Krefeld können aus nächster Nähe dabei sein.

0:6 (4.) Wedge

0:7 (4.) Storm

3:7 (6.) Adjei-Freeman

3:13 (9.) McCluskey

3:14 (9.) Storm

3:20 (18.) Arrambide

3:21 (18.) Storm

9:21 (21.) Eggers

10:21 (21.) Adjei-Freeman

10: 27 (21.) Summerour

10:33 (24.) Wedge

10:34 (24.) Storm

16:34 (30.) Mohnssen

16:40 (37.) Sawyer

16:41 (37.) Storm

16:47 (38.) Bojko

16:48 (38.) Storm

16:54 (40.) Bojko

16:60 (45.) McCluskey

16:61 (45.) Storm

16:67 (47.) Bojko

Unsere Sponsoren und Partner

Abonniere unseren Newsletter und sei immer auf dem neuesten Stand

Unsere Sponsoren und Partner

Abonniere unseren Newsletter und sei immer auf dem neuesten Stand

Unsere Sponsoren und Partner

Abonniere unseren Newsletter und sei immer auf dem neuesten Stand