Es ist vollbracht
Ravens mit souveränem Sieg in Schiefbahn
Gepostet am Sonntag, 10.10.2021 in
Seniors

Die Krefeld Ravens bleiben weiter in der Erfolgsspur. Durch einen souveränen 35:3 (28:0)-Erfolg im Derby bei den Schiefbahn Riders verteidigt das Team von Headcoach Jörg „Bolle“ Hintzen auch weiterhin die Tabellenspitze und bleibt in ihrer Geschichte ungeschlagen. Dabei zeigte das Team in Schiefbahn vor allem in ersten Quarter eine starke Leistung. Mit 21:0 wurde das erste Quartier beendet. Folgend entschied man sich verstärkt auch die Jungs aus der zweiten und dritten Reihe im vielleicht letzten Spiel der Saison, Spielzeit zu geben.

Gleich im ersten Drive der Hausherren zeigte dabei die Ravens-Defense ihre ganze Klasse. Defense-End Aldo Volpe forcierte mit einem sehenswerten Stripsack einen Fumble, der von unserer wiederholt stark aufspielenden #23 Hannes Sell recovered werden konnte und die eigene Offense eine sehe komfortable Ausgangssituation sicherte. So dauerte es vier Plays – drei Läufe über Glenn Holloway und dann einen Pass in die Endzone auf Tightend Jan Kunnen, der das Leder zum frühen 6:0 (der Extrapunkt war, wie, es sei vorweggenommen, alle an diesem Nachmittag vom zuverlässigen Kicker Justin Wiedelbach, gut und so stand es 7:0) in die Endzone.

Die Riders begannen ihren nächsten Drive, nachdem der Kickoff zunächst fallengelassen wurde und dann die Ravens-Specialteamer zur Stelle waren, dicht vor der eigenen Endzone. Drei Versuche später folgte der Punt, der bis zur eigenen 40 ging. Damit gab es die nächste glänzende Ausgangssituation für Quarterback Andi Trebski. Im zweiten Play wurden die Gäste dann kreativ. Ein angetäuschter Jet-Sweep über Nicki Tenwinkel lockte die ganze Defense nach vorn. Doch kurz vor der Line of Scrimmage stoppte der Receiver und warf einen langen Pass über 40 Yards auf den mutterseelenalleinen Marvin Zander der entspannt zum 14:0 (nebst PAT) verwandelte. Und weiter standen die Riders unter Druck. Sie begannen an der eigenen 31, wurden aber zurückgedrängt und dann passierte die nächste entscheidende Aktion: Aldo Volpe konnte mit einem Stripsack, der von LB Hannes sell recovered wurde, die Ravens Offense an der eigenen 10 wieder aufs Feld bringen. Diese wichtigste Aktion vereitelte ohne Frage die wohl aussichtsreichte Feldposition der Riders.

Trebski lies sich hier nicht lange bitten und vollendete mit einem perfekten Pass auf Alessandro Peduzzo zum frühen 21:0.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Angriffe etwas weniger zielstrebig. Beide Teams begegneten sich jetzt auf Augenhöhe und so fielen zunächst keine weiteren Punkte. Die Ravens verpassten es, aus einem geblockten Punt und Ballbesitz an der gegnerischen 30 erneut Kapital zu schlagen und leisteten sich nach vielen Strafen einen Turnover on Downs. Überhaupt wurden Strafen jetzt auf beiden Seiten das Thema des Spiels. Beide Teams agierten undiszipliniert und ließen dem insgesamt souveränen Schiedsrichtergespann oft keine Wahl.

Doch auch die Riders antworteten mit einem erfolglos ausgespielten vierten Versuch und so war es am Ende ein 10-Yard Lauf von Lenny Carstensen, den der junge Runningback mit einer Flugrolle souverän in die Endzone trug. Damit stand der Halbzeitstand von 28:0.

Im zweiten Durchgang erhielten vor allem die Back-ups der Ravens viel Spielzeit. So fehlte immer wieder auch etwas die Abstimmung. In der Folge gab es lange keine Scores mehr. Erst im letzten Quarter gelang das wieder: Zunächst sah es nicht gut aus. An der Mittelline hatten die Ravens vierten Versuch und sechs. Sie spielten den Versuch aus und Peduzzo fing den Ball mit viel Raumgewinn nach dem Fang für 20 Yards und ein first Down. Die Ravens marschierten weiter und 20 Yards vor der Endzone fand Trebski, der für den zwischenzeitlich als QB spielenden Wiedelbach zurückkehrte, erneut Kunnen, der sich nach vorn warf und den Ball zum 35:0 (Inklusive PAT) gerade so in die Endzone wuchtete.

Das war es dann mit offensiver Herrlichkeit der Ravens. Für den Schlusspunkt sorgten die Riders selbst nach einem guten Drive mit einem Fieldgoal von der Zehn zum 35:3-Endstand. Eine starke Leistung zeigte übrigens, neben den erwähnten Offensivspielern, vor allem die Linebacker Alexander Dobiosch, Hannes Sell sowie Defenseback Kai Weißenfels, der mit einer Interception und mehreren wichtigen Tackles trotz Verletzung ein grandioses Spiel zeigte.

Das Team jedenfalls feierte den Sieg ausgelassen auch nach dem Spiel bei einer Teamfeier mit Fans und hofft weiterhin, im kommenden Jahr heiße Duelle in der Oberliga spielen zu können.

Scores:
6:0 Kunnen
7:0 Wiedelbach
13:0 Zander
14:0 Wiedelbach
20:0 Peduzzo
21:0 Wiedelbach
27:0 Carstensen
28:0 Wiedelbach
34:0 Kunnen
35:0 Wiedelbach
35:3 Sebastian Brocker

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